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Burgen am Hochrhein - Symposium mit Vortragsreihe ab dem 31.10.

Die Landschaft beiderseits des Hochrheins, der im Norden vom Schwarzwald, im Süden vom Jura und vom Fricktal gerahmt wird, weist vom Frühmittelalter bis in die Neuzeit hinein eine Vielzahl von Burgen unterschiedlicher Größe und Erscheinungsform auf. Mit ihnen ist die Geschichte der zur Spitzengruppe des Adels zählenden Grafen von Rheinfelden, der Grafen von Homberg-Tierstein und der Habsburger verbunden, daneben gab es die Burgen mindermächtiger Geschlechter wie der Herren von Klingen und der Herren von Rötteln oder der im Dienst des Klosters Säckingen aufgestiegenen Meieramtsfamilie von Wieladingen. Neben den Spuren in der schriftlichen Überlieferung liefern die baulichen Überreste und archäologischen Befunde und Funde eine Vorstellung von der burgengeprägten Welt des Mittelalters entlang des Rheins zwischen Laufenburg und Rheinknie. Anliegen des interdisziplinär angelegten deutsch-schweizerischen Symposiums ist es, Gestalt, Funktion und Geschichte dieser Monumente als Zeichen der herrschaftlichen Durchdringung des Raums genauer zu analysieren und zur Diskussion zu stellen. Den Flyer zu Veranstaltung können Sie hier finden.

Thomas Zotz

Programm des Symposium

 

  9.00 Uhr Eröffnung
   
  9.30–10.15 Uhr Alfons ZETTLER, Dortmund: Die Burgen Hertenberg und Rheinfelden – Überlegungen zu den historisch-topographischen Voraussetzungen für ihre Entstehung
10.15–11.00 Uhr Peter FREY, Brugg: Burgen ohne Turm – ein Beitrag zum frühen Burgenbau links des Hochrheins
   
11.00–11.30 Uhr Kaffeepause
   
11.30–12.15 Uhr Reto MARTI, Liestal: Die Burg Altenberg bei Füllinsdorf und ihr frühes Ende: Versuch einer historischen Interpretation
12.15–13.00 Uhr Eva-Maria BUTZ, Dortmund: Raumkonzepte. Die Erforschung der Raumnutzung auf Burganlagen am Beispiel der Burgen am Hochrhein
   
13.00–14.00 Uhr Mittagspause
   
14.00–14.45 Uhr Martin STROTZ, Tübingen: Die Bärenfels – eine Burg mit ungewöhnlichem Rundturm
14.45–15.30 Uhr Erik BECK, Dortmund: Walter von Klingen und seine Herrschaft während des Interregnum - Überlegungen zur Rolle Wehrs und Klingnaus im 13. Jahrhundert
   
15.30–16.00 Uhr Kaffeepause
   
16.00–16.45 Uhr Andre GUTMANN, Freiburg i. Br.: Die habsburgische Burgenpolitik am Hochrhein und im Hotzenwald – die Burgen Wieladingen, Hauenstein und Rheinsberg im 13. und 14. Jahrhundert
16.45–17.30 Uhr Thomas ZOTZ, Freiburg i. Br.: Die Burg Rötteln bei Lörrach – vom Herrensitz des 12./13. Jahrhunderts zur markgräflichen Residenz im Spätmittelalter
17.30–18.15 Uhr Christoph REDING, Brugg: Die Burgen links des Hochrheins (Fricktal und nähere Umgebung) im Spätmittelalter und in der Neuzeit
Burgen im mittelalterlichen Breisgau

Burg Sponeck

Burg Sponeck, bei Jechtingen am Kaiserstuhl, Emmendingen

Kontakt:

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br.
Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte I und Abt. Landesgeschichte
Werthmannstraße 8
79085 Freiburg i. Br.
Telefon: (0761) 203-3459
Fax: (0761) 203-9188

TU Dortmund
Historisches Institut
Emil-Figge-Str. 50
44221 Dortmund
Telefon: (0231) 755-2892
Fax: (0231) 755-2175
 

 

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